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Zitaten Zitate Taten

Irgendwo geklaut

Die Leistungsverweigerer leben in Dfutschland nicht von HartzIV,
sondern von Zinserträgen und Spekulationsgewinnen. Ulrich
Maurer, Fraktion die LINKE zu Ausfällen von Westerwelle gegen
HartzIV-er. junge Welt 16. Febr. 2010

Man kann ja heutzutage kaum noch auf alte Gewissheiten setzen.
Toyota baut auf einmal Pannenautos. Ein CDU-Bundesminister
fordert das Ende der Atomkraft. Und die FDP will, so jedenfalls
Baden- Württembergs Justizminister Ulrich Goll,
will nichts mit Ganoven zu tun haben.

Die FinancsalTimes Deutschland am Montag zur Lage der Nation.‘

Der Markt führt nicht in allen Bereichen zu den richtigen
Entwicklungen. Er ist unfähig, die Trasse einer Schnellbahn-
Verbindung zu bestimmen. Er kümmert sich nicht um die
soziale Gerechtigkeit. Er ignoriert das Recht auf Kultur,
Bildung und Erziehung. Die Ausgeschlossenen sind ihm
gleichgültig.
Jacques Attali (*1943), Berater des französischen
Staatspräsidenten, Präsident Europäische Bank für
Wiederaufbau und Entwicklung

In Bonn herrschen regierungsähnliche Zustände.
Quelle: Irgendwer im Karneval. Welke?

Kinderpaten in Bietigheim-Bissingen

Das Familienbüro der Stadt Bietigheim-Bissingen stellt ein neues Projekt vor:

Viele Ausländer- oder HartzIV- Kinder haben in unserm Bildungssystem kaum eine Chance. Da ist es ein segensreiches Vorhaben der Stadt mit Hilfe von ehrenamtlichen Paten an dieser Situation etwas zu ändern. Dazu schreibt die Stadtverwaltung: Kinder auf ihrem Weg vom Kindergarten in die Schule zu begleiten, darum geht es beim Kinderpatenprojekt. Die Paten verbringen einige Stunden pro Woche mit einem Kind und das Spektrum reicht von gemeinsamen Ausflügen, Spielen, Lesen, Integration in einen Verein bis hin zur Hausaufgabenhilfe. Es wird ein Zeitrahmen bestimmt, in dem diese Begegnungen verlässlich stattfinden. Es ist ein Geben und Nehmen und beide Seiten werden durch das gemeinsame Erleben und die Freude am Miteinander einen positiven Rückhalt bekommen.
Begleitet werden die Paten vom Familienbüro und einem ehrenamtlich tätigen Organisationsteam. Dieses Team aus Verwaltung und Ehrenamt ist für die gesamte Dauer der Ansprechpartner für die Paten. Regelmäßige Treffen der Paten mit gegenseitigem Austausch und Fortbildungen sind die Grundlage einer guten Zusammenarbeit.
Eine kleine Gruppe interessierter Menschen hat sich bereits gemeldet und ein
erstes Treffen der Paten wird gemeinsam mit Mitarbeiterinnen eines Kindergartens am Di. 23. Februar 2010 stattfinden. Interessierte sind herzlich willkommen. Nähere Informationen erhalten Sie beim Familienbüro der Stadt Bietigheim-Bissingen unter den Rufnummern 07142/74-309 oder 74-306 (Petra Kümmerlin oder Christine Kamner-Krauth).

Unsicher bei Sicherheitskonferenz

Polizei auf langem MarschNeue Demo-Formen für München nötig
Alljährlich trifft sich Rüstungslobby und Politik in München um alte und neue Kriegspläne zu beschließen. So auch am ersten Februar-Wochenende 2010. Noch immer findet sich eine Menge von tausenden Demonstranten zum Protest gegen die Verbrechensplanungen. Angst ist die Folge für Rüstungs-Täter und ihre Schützer die Polizei. Im Vorfeld schon wurde gehetzt und gelogen: Über fünfhundert gewaltbereite Autonome würden kommen, tönte der Polizeipräsident. Hysterisch wurde Angst geschürt und das Polizeiaufgebot noch mal erhöht. Zur Demonstration waren fast 4000 Polizisten aufgeboten. Schon am Bahnhof wurden auch bei Bietigheimer Gruppen Kontrollen durchgeführt und Personalien überprüft. Die der Demo selbst wurden einzelne Gruppen von Demonstranten ständig von einem Polizei-Wanderkessel eingekreist. Absichtlich so, dass Bürger nicht mit dem Demonstranten in Kontakt kommen sollten. Eine beträchtliche Anzahl von schwarz gekleideten Autonomen war der Polizei zuzurechnen. Der Bietigheimer Gruppe gelang es, einige zu entlarven. Diese standen unter ständiger Demonstranten-Beobachtung und Ihnen wurde untersagt, mit Steinen zu werfen oder andere Randale zu machen. In einem Fall konnte allerdings nicht verhindert werden, dass einer der Polizeispitzel eine Demonstrantin beleidigte und sich sofort dünne machte, als Demonstranten seine Personalien feststellen wollten. Polizei in Ausgangsstellung

Für die Zukunft sind neue Demonstrationsformen zu entwickeln: Etwa gleich zu Beginn der Polizei ein Ultimatum stellen und bei Behinderungen sofort die Demo absagen. Die Demonstranten sollten dann in kleinen Gruppen selbstständig durch die Stadt ziehen und sich an bestimmten Punkten zu Zwischenkundgebungen treffen. PS. Sonntag-„Aktuell“, unsere Heimatzeitung, hatte von dieser Demo nichts mitbekommen.
Polizei auf langem Marsch

Stuttgart 21-W/Bahnsinn

131 Millionen Euro für nix

Die Führer der Stuttgarter Straßenbahnen AG wollen offensichtlich die Kosten für die Verlegung der Stadtbahnlinien in Höhe von 131 Millionen Euro der Kundschaft der Stuttgarter Stadtbahnlinien anhängen! Als Bietigheimer, die bisher häufig nach Stuttgart zum Einkaufen oder zum Theater- und Ausstellungsbesuch gefahren sind, werden auch wir den Stuttgart 21-W/Bahnsinn mitbezahlen müssen. Da ist es eine Überlegung wert, sich künftig nach Heilbronn zu orientieren. Tschüss Stuttgart! Bisher müssen wir über die Region und den Kreis schon fleißig mitlöhnen.

Bis jetzt kann frau/man noch Protest anmelden:
Beim Vorstand der Stuttgarter Straßenbahnen AG Schockenriedstr. 50 70565 Stuttgart
Reinhold Bauer, Vorstandssprecher, reinhold.bauer@mail.ssb-ag.de Tel.: 0711/7885-2614
Joachim Krauss, Leiter Vorstandsbüro, joachim.krauss@mail.ssb-ag.de Tel.: 0711/7885-2433
Dr. Peter Höflinger, peter.hoeflinger@mail.ssb-ag.de
Wolfgang Arnold, Technischer Direktor, wolfgang.arnold@mail.ssb
Der BUND bittet um ein Blind-Copy bund.rv-stuttgart@bund.net .

Asger Jorn

Das druckgrafische Werk
Am Sonntag, 7. Februar 2010 um 11.30 Uhr findet eine öffentliche
Führung mit Dr. Isabell Schenk-Weininger durch die Ausstellung
„Höllenpferd, Schattenwesen und Blaue Seelen.“ statt:
Gezeigt wird das druckgrafische Werk von Asger Jorn.

Dazu Kuratorenführung und szenische Rezitation von Rüdiger Erk
„Gedanken eines Künstlers“
Donnerstag, 18. Februar, 18.30 Uhr
Donnerstag, 11. März, 18.30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostet 3 Euro.

Höllenhund

s. auch http://www.swo.de/stgabbjorninfo3.html




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