Archiv für September 2009

Buch: Ärger über Straßenverkehr

Vorschlag: Gröninger Weg als Einbahnstraße – Ordnungsamtsleiter: Kein „Wildwest“

Bürgergespräche entwickeln ihre ganz eigene Dynamik, so auch am Mittwoch im Buch. Nach Klagen über den Autoverkehr, verstieg sich ein Bürger zu der Aussage, im Wohngebiet herrsche „Wildwest“.

Nachdem Oberbürgermeister Jürgen Kessing im BHTC-Heim über die Investitionen sowie die Kindergarten- und Schulsituation im Buch informiert hatte (siehe Kasten), schwenkten die Bürger sofort auf das leidige Thema Straßenverkehr und die damit verbundenen Probleme ein.

In den Mittelpunkt rückte dabei die Straße Gröninger Weg, und hier vor allem der Abschnitt zwischen dem Kreisel an der Buchstraße und der Breslauer Straße. Auf beiden Seiten der breiten Straße sind Autos geparkt, was im Begegnungsverkehr – hier vor allem mit dem Busverkehr – immer wieder zu Problemen führen würde, so die Kritik. Zur Lösung wurde eine Einbahnstraßenregelung vorgeschlagen. [BZ]

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Kandidaten-Check zur Bundestagswahl

Dieses Jahr finden die Bundestagswahlen zum 17. Deutschen Bundestag statt. Auch für die Kandidaten im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) wird dabei das World Wide Web wird immer mehr zum Medium, wenn es darum geht WählerInnen zu gewinnen. Ich habe mich mal auf die Suche gamacht nach den Websites der Kandidaten und ihrer Präsenz im Web 2.0.

1) Eberhard Gienger (CDU)

Kein Problem die Website zu finden: die Google-Suche findet die Seiten von Eberhard Gienger (CDU) gleich als zweites Ergebnis. Etwas kühl kommt die Website aber schon rüber. Es dominiert erstmal eine große blaugraue Fläche. Allerdings ist die Gliederung klar und Übersichtlich. Die Starseite ist auch gleichzeitig die Sitemap und man kann ohne große Probleme zu den gewünschten Informationen gelangen. Doch einen entscheidenden Punkt vermisst man bei dem Konservativen: will man was über seine politischen Positionen erfahren, findet man so gut wie nichts. Höchstens über die Links auf die Seiten der Landesverband oder der Bundes-CDU kann man was herausfinden, wenn man denn genug Muse hat um sich durchzuklicken.
Leider findet sich auch kein Youtube-Video oder sonstige Verweise auf das Web 2.0 wie Twitter oder Facebook. Eberhard Gienger bekommt von mir deswegen die Note 4-.

2) Thorsten Majer (SPD)

Anders der Auftritt von Thorsten Majer. In einem modernen und für das Auge angenehmen Design präsentiert sich der Kandidat in einem seichten Blau mit roten Elementen. Die Site ist übersichtlich und führt den User schnell zu den Informationen die er braucht. Thorsten Majer ist was das Web 2.0 angeht auf der Höhe der Zeit und hat auf seiner Website neben den Verweisen auf Studivz, Facebook und co. einen aktiven Twitter-Account, anhand Interessierte jederzeit auf dem laufenden blieben können, wo Genosse Majer gerade unterwegs ist.
Im Gegensatz zu Eberhard Gienger hat Thorsten Majer sogar zwei Youtube-Videos, wo er zu verschiedenen Themen Stellung nimmt. Note 1-2.

3) Walter Kubach (DIE LINKE)

Auch die Website von Walter Kubach ist sofort an erster Stelle bei den Google-Ergebnissen und präsentiert sich im allbekannten Worpress-Stil – sie ist also ein im eigentlichen Sinne ein Web-Blog. Die dominierende Farbe ist – wer hätte es gedacht – rot. Was sofort ins Auge sticht ist das reich geschmückte, fast schon überladene rechte Column, von wo aus man mit einem Klick zum Wahlprogramm der LINKEN gelangt oder zu dem Erstwähler-Aufruf der Jugendorganisation Linksjugend [’solid]. Die Bedienung der Seite ist sehr angenehm, da man über die Tabs auf dem Header sofort zu den gewünschten Informationen gelangt. Auch Walter Kubach versucht sich im Web 2.0 und verweist auf sein Facebook-Profil, dass aber leider nicht sehr gepflegt wird.
Auch Walter Kubach hat ein Video an die Wählerschaft ins Netz gestellt, was aber leider nicht die gewünschte Qualität hat. Der rote Walter bekommt die Note 2-.

4) Andreas Roll (Die Grünen)

Bevor man auf die Seite des Grünen Andreas Roll gelangt, wird man zunächst über die Google-Suche auf die Website des Landesverband Baden-Württemberg verwiesen. Dort findet man dann nach kurzer Suche die persönliche Seite unter www.gesundes-gruen.de und siehe da: Herr Roll präsentiert sich viel bürgerlicher auf seinem Bild. Im Gegensatz zu der Website des Landesverbands dominiert bei Andreas Roll mintgrün, was die Site ein wenig fahl aussehen lässt. Jedoch hat der Kandidat viele Informationen auf seiner Seite zu verschiedensten politische Fragen zusammengestellt. Ich nehme mal an, dass diese Texte aus seiner eigenen Feder stammen. Es gibt auch einiges zu schmunzeln auf der Website, so finden sich Videos zu Merkel und Westerwelle, die im Loriot-Stil das streitende Pärchen mimen.
Zwar verfügt Andreas Roll über ein Facebook-Profil, aber leider findet man auf seiner Website keine Verknüpfung dazu. Der Kandidat hat außerdem wie seine Kollegen von SPD und der Linken ein Video auf Youtubegestellt, was aber leider auf dem linken Audio-Kanal tot ist. Der grüne Andreas bekommt von mir eine 2-3.

5) Harald Leibrecht (FDP)

Optisch positiv überrascht bin ich von der Website der FDP. Sie weist ein klares Design auf mit dezenten Tupfern in blau-gelb. Der Liberale begrüßt gleich auf der Startseite die Wählerschaft mit einem Grußwort und die Verknüpfungen zum Web 2.0 sind leicht zu finden. Und Harald Leibrecht twittert im übrigen auch. Die Seite verfügt über zahlreiche Unterseiten, wo man sich über Termine und bisherige Veranstaltungen informieren kann. Allerdings hat die Seite einen Schwachpunkt. Wenn man nach den politischen Forderungen von Harald Leibrecht sucht, findet man relativ wenig. Lediglich ein Interview mit dem SWR und die Verweise auf das FDP-Wahlprogramm scheinen dem Kanididaten genug zu sein, um die Wählerschaft zu überzeugen.
Was die Präsenz bei Youtube angeht liegt Harald Leibrecht vor allen anderen. Neben dem erwähnten SWR interview finden sich ein verfilmter Spaziergang mit Harald Leibrecht sowie ein Statement zur Finanzkrise. Für den gelben Harald gibt es eine 2.

Insgesamt kann man sagen, dass die Kandidaten das Instrument Internet versucht haben zu nutzen. Dabei konnten SPD und FDP am besten abschneiden, während der Kandidat der CDU am schlechtesten abschneidet. Für die nächsten Wahlkämpfe heißt es für die Kandidaten (und hoffentlich beim nächsten Mal auch Kandidatinnen) die Mängel zu beseitigen und das volle Potential des Online-Wahlkampfes auszunutzen.
(db)

Übergröße für Bietigheim

Bietigheim XXL Nach dem Best of Music, dem Bietigheimer Wunderland und dem Pferdemarkt kommt schon wieder das nächste Fest in unsere Stadt. Das Bietigheim XXL wird einen Tag vor der Bundestagswahl die Straßen von Bietigheim-Bissingen mit zahlreichen Bands und Veranstaltungen bunter und lauter machen.

Das Programm zum Bietigheim XXL können Sie unter folgendem Link herunterladen:
http://www.bietigheim-bissingen.de/fileadmin/media/pdf/aktionen/xxl-kulturtag/programm-xxl-2009.pdf
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Otto-Rombach-Bücherei mit großem Flohmarkt

Bietigheim XXLIm Rahmen von Bietigheim XXL wird die Otto-Rombach Bücherei einen großen Bücher- und Medienflohmarkt veranstalten. Am 26.09. werden dabei von 10-16 Uhr Kinder- und Jugendbücher, Technikbücher, Geschichtsbücher, Videos und Bücher aus fast allen anderen Bereichen zum Verkauf angeboten.

Kunstauktion im Rahmen von Bietigheim XXL

Bietigheim XXLAm Samstag, den 26.09. wird es zugunsten der Hospitz-Stifung eine Kunstauktion im Ratssaal des Bietigheimer Rathauses geben. Verkauft werden Grafiken von Adam Lude Döring, Simon Dittrich, Karlheinz Groß, Wolfgang Häberle, Heiner Bauschert, Axel Arndt, Fritz Meila und vielen anderen.

Die Versteigerung beginnt um 17 Uhr. Die Werke können vorab ab 11 Uhr besichtigt werden.




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